Integrierter Studiengang

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Lehramt Deutsch & Französisch in Leipzig & Lyon: Ein Studiengang – doppelte Chancen

Ein Studiengang mit Geschichte

Zwischen den Universitäten Lyon 2 und Leipzig mit ihren wissenschaftlichen Einrichtungen für Romanistik und Germanistik besteht seit über 40 Jahren eine enge Kooperation. Ihr Herzstück ist ein Integrierter Studiengang, der seit 1998 besteht und sich im Zuge der bildungspolitischen Veränderungen in beiden Ländern immer wieder strukturell angepasst hat. Die dritte Säule neben den beiden Hauptfächern ist das Studium der Bildungswissenschaften. Seit 2016 folgt der Integrierte Studiengang den Lehramtsprüfungsordnungen (LAPO I und II) des Sächsischen Kultusministeriums (2012 und 2013) und dem Dekret zur Einrichtung des Master MEEF des Ministère de l‘éducation nationale, de l’enseignement supérieur et de la recherche (2014).

Mit den beiden nationalen Abschlüsse, dem Zweiten Staatsexamen und dem Master MEEF, sind die Absolvent*innen berechtigt, als Deutsch- und Französischlehrer*innen in Deutschland, Frankreich und zahlreichen anderen frankophonen Ländern zu unterrichten. Diese vollständige integrierte Lehrerausbildung ist in der Bildungslandschaft beider Länder innovativ und einzigartig.

Die Deutsch-Französischen Hochschule/DFH verleiht außerdem ein binationales Diplom und unterstützt den Studiengang ideell und finanziell. 

Ein Studium für frankophile Studierende

Der Integrierte Studiengang richtet sich an Studierende, die sich der französischen Sprache und Kultur verbunden fühlen, zwei oder drei Jahre lang den französischen Alltag hautnah erleben wollen, die anspruchsvolle Herausforderung eines französischen Studiums meistern und ihren Schüler*innen fachlich hoch kompetent und interkulturell erfahren und versiert begegnen wollen. Während des gesamten Studiums stehen die deutschen und französischen Teilnehmer*innen des Integrierten Studiengangs in engem Kontakt, denn sie durchlaufen alle Studienabschnitte gemeinsam und praktizieren nach dem Tandem-Prinzip intensiv sprachliches, akademisches und interkulturelles Lernen. Das um ein bis drei Semester längere Studium bedeutet einen immensen Zugewinn an Erfahrungs- und Ausbildungschancen, die über ein herkömmliches Auslandstudium von ein oder zwei Semestern weit hinaus gehen.

Ziele und Alleinstellungsmerkmal

Das Konzept des Studiengangs zielt auf eine spätere Beschäftigung als Lehrkraft auf der gymnasialen Stufe ab. Er schließt die unterrichtspraktische Ausbildung in Frankreich wie in Sachsen ein und ist damit sowohl im französischen wie auch im bundesdeutschen Raum vollständig innovativ. Während des Studiums in Deutschland und Frankreich werden innerhalb eines festgelegten Studienablaufplans Modulprüfungen absolviert, die den Anforderungen in beiden Ländern entsprechen. Mit dem deutschen Abschluss "2. Staatsexamen" und dem französischen Abschluss "Master 2" (M2) sind die Absolventen berechtigt und in der Lage, sowohl in Deutschland als auch in Frankreich als Deutsch- und Französischlehrer*innen zu arbeiten.

Au-delà du cursus intégré

Im September 2008 wurden einige Studierende sowie Frau Dr. Yos und Frau Prof. Bastian als damalige Verantwortliche für den Studiengang vom Deutschlandfunk zu den Inhalten und Aussichten des Integrierten Studiengangs interviewt. Hier das Interview.

2016 publizierten Christiane Neveling & Jacques Poumet einen Beitrag über die Geschichte des Studiengangs bis hin zur Genese der aktuellen gemeinsamen Maquette, die im Rahmen der jeweiligen nationalen Ausbildungsstrukturen zwischen 2014 und 2016 entstand und die Grundlage für den Studiengang bildet: „Leipzig et Lyon: Un cursus universitaire binational au fil du temps. Perspectives nouvelles dans la Formation de professeurs d’allemand et de français.“ In: Romanische Studien 4. http://www.romanischestudien.de/index.php/rst/article/view/176/720. In demselben Heft werden auch die anderen binationalen Lehramtsstudiengänge vorgestellt, die unter dem Dach der DFH vereint sind.

letzte Änderung: 12.04.2018

Studienfachberatung

Prof. Dr. Christiane Neveling
Betreuerin Romanistik
Programmbeauftragte der DFH

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H2, 3.10

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Prof. Dr. Beat Siebenhaar
Betreuer Germanistik

Beethovenstraße 15
04107 Leipzig
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Prof. Dr. Brigitte Latzko
Betreuerin Erziehungswissenschaften

Marschnerstraße 31
04109 Leipzig
Haus 3, Raum 213

Telefon: +49-(0)341-97 31271

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