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Konfessionelle Codierungen der Philologie

Habilitationsprojekt

DFG-Netzwerk "Politiken der Idylle"

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Ding und Bild in der europäischen Romantik

Sammelband zur gleichnamigen Tagung (18.-20.10.2018, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, Tagungsprogramm), herausgegeben zusammen mit Erik Martin (Viadrina) und Sebastian Schönbeck (Viadrina).

Der Band verfolgt ein dreifaches Interesse. Zum einen werden zeitgenössische Konzepte der Bildwissenschaft und der in Nachfolge des material turn entstandenen Dingtheorien hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit zur Beschreibung romantischer Bild- und Dingdiskurse befragt. Damit sollen, zum zweiten, andere Zugänge zur in der Romantikforschung virulenten Frage nach dem Verhältnis von subjektivem Bewusstsein und ‚objektiver‘ Welt geschaffen werden: Indem die Begriffe ‚Bild‘ und ‚Ding‘ ins Zentrum gestellt werden, wird der Fokus auf die jeweiligen damit verbundenen Konzepte von Vermittlung gelegt. Zum dritten will der Band schließlich bildtheoretische und dingtheoretische Ansätze miteinander in Beziehung setzen, um auf diese Weise die blinden Flecken des Bild- sowie die des Dingbegriffs zu beleuchten.

Handbuch Idylle. Traditionen – Verfahren – Theorien

Ziel des Handbuchs ist es, erstmalig die Komplexe Bukolik und Idyllik in ihrer Gesamtheit in den Blick zu nehmen und so Literatur- und KulturwissenschaftlerInnen ein Fundament für die Analyse idyllischer Phänomene zu verschaffen. Das Handbuch wird die wichtigsten Ergebnisse der bisherigen Forschung zur Idylle zusammenführen, kritisch evaluieren und neue Forschungsperspektiven aufzeigen, um auf diese Weise die Bedeutung der Gattung in den Fokus der wissenschaftlichen und kulturellen Aufmerksamkeit zu rücken. Obgleich der Schwerpunkt des Handbuchs auf der deutschsprachigen Literatur liegen wird, verzichtet es nicht auf Aus- und Einblicke in andere nationalliterarische Zusammenhänge. Das gilt ebenso für andere mediale Formen, in denen Idyllik Gestalt annimmt.
Aus der skizzierten Zielsetzung ergibt sich die Struktur des Handbuchs: Es soll einerseits einen Überblick über die Gattungsgeschichte, die wichtigsten Tendenzen der Forschung und zentrale Konzepte der Idylle geben; andererseits aber auch helfen, neue methodische Zugänge zu eröffnen und das Potenzial einer theoretischen Reflexion der Idylle für die Analyse aktueller Problemstellungen aufzuzeigen.

Herausgegeben zusammen mit Jan Gerstner (Bremen) und Christian Schmitt (Oldenburg); erscheint im Metzler-Verlag voraussichtlich Herbst 2020.

letzte Änderung: 19.09.2019